Der Puckinger See wird heute als Naherholungsgebiet genutzt. Durch seine Lage neben der A25, von der ihn ein nur rund 150 Meter breiter Streifen an Liegewiese und Baumbestand trennt ist die Lärmbelastung höher und konstanter als zum Beispiel am Pichlinger See an dem die Westbahn vorbeiführt. Obwohl das Wasser Badequalität hat, trüben der Lärmpegel, der dichte Bewuchs mit Wasserpflanzen und die steilen Uferböschungen das Badevergnügen.
Der See ist im Durchschnitt 4 Meter tief, sein Grund ist dicht bewachsen. Der Fischbestand ist vielfälltig, so finden sich Karpfen, Zander, Wels und auch ein Löffelstör im bis zu 25 Grad Celsius warmen Wasser.
Am Westufer befinden sich ein Buffet, Tennis- sowie Fußballplätze und Sanitäranlagen. Anfang dieses Jahrzehnts errichtete die Gemeinde Pucking am Südufer einen Beachvolleyballplatz. Hier finden sich auch eine Kletterhalle und die Kleingartensiedlung. Der Ostteil des Sees ist naturbelassen, im Norden befindet sich die schmale Liegewiese, die direkt an die Autobahn grenzt.
Der See ist durch den vielfältigen Fischbestand bei Anglern sehr beliebt. Seit dem Sommer 2005 besteht am Puckinger See ein generelles Tauchverbot. Im Winter finden sich auf der gefrorenen Wasserfläche Eisläufer und Stockschützen zur gemeinsamen Freizeitbeschäftigung ein.
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